Herzlich Willkommen in meiner kleinen GRÜNEN Welt

Also, viel Spaß beim Lesen.

Grüne Grüße
Udo

Ja-ne-is-klar

Ja-ne-is-klar
Ach sooo!!

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Umfragewerte: FDP bei 3%

Lügen haben kleine Werte ;-)

Weiter so Guido, die NULL muß stehen.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Das Honorarplus der Ärzte soll nichts kosten

Dass die Kassenärzte ihre Honorare erhöhen, soll die Versicherten nichts zusätzlich kosten. Das sagt nun Gesundheitsminister Rösler. Das Honorarplus werde dadurch finanziert, dass die Beiträge von 14,9 auf 15,5 Prozent steigen.
aus FAZ.net

Will der Junge uns verar....?

Freitag, 10. September 2010

Absurde Argumente für Laufzeitverlängerungen

Grüne NRW rufen zu "heißem Herbst" auf

Merkels Argumente sind scheinheilig: Es drohen weder Versorgungslücke noch steigende Strompreise, wenn es keine Laufzeitverlängerungen geben sollte. Wenn RWE-Vorstandschef Großmann mit steigenden Preisen droht, ist dies schlicht Erpressung, der die Bundesregierung auf den Leim geht. Erneuerbare Energien könnten Atomstrom nach Gutachten von Umweltbundesamt und Sachverständigenrat bereits im Jahr 2021 komplett ersetzen. Mit der Laufzeitverlängerung wird die Entwicklung der Erneuerbaren aber behindert. Außerdem ist die hochriskante Atomtechnologie ohne geklärte Endlagerfrage nicht zukunftsfähig und eine nichtzumutbare Belastung für die nachfolgenden Generationen. Die Bundesländer dürfen sich nicht gefallen lassen, dass die Bundesregierung den Bundesrat bei dieser Entscheidung aushebeln will.
Die Bundesregierung hat für ihre Pläne keine gesellschaftlichen Mehrheiten - von Bürgermeistern der CSU in Bayern bis zur Anti-AKW-Bewegung. Die Bundesregierung sät Wind und wird einen Proteststurm ernten. Die Grünen NRW haben bereits damit begonnen, breit für die Teilnahme an der Anti-Atom-Demo am 18. September in Berlin zu mobilisieren. Wir werden ein eindrucksvolles Zeichen setzen und u. a. das Regierungsviertel umzingeln.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Skandinavien fördert - Deutschland sortiert aus

Deutsches Schulsystem im Vergleich zu
skandinavischen Lösungen und Lernstilen

Zwischen Deutschland und Skandinavien liegen ganze Welten, was die jeweiligen Schulsysteme betrifft. Die Zielsetzung hier und dort unterscheidet sich grundsätzlich.


Wenn man die deutsche Schule mit einem Wort beschreiben sollte, würde man mit großer Wahrscheinlichkeit den Begriff „Selektion“ gebrauchen: Das ganze System ist darauf ausgerichtet. Dahinter stecken eine lange Tradition und politische Entscheidungen, die gesellschaftlich erduldet werden.

Der pädagogische Nutzen lässt sich nicht nachweisen. Im Gegenteil: Die internationale Vergleichsstudie PISA entzieht dem deutschen System der ständigen Auslese die Legitimation“. Dieses System behält nicht das Kind im Auge, sondern die Institutionen, deren sich Kinder anpassen müssen. So zerfällt die deutsche Schule in nicht aufeinander abgestimmte Einzelmaßnahmen. Sie erweckt oft einen Eindruck der Ziellosigkeit.

Vier gemeinsame Grundschuljahre im dreigliedrigen Schulsystem lassen einen äußerst kurzen Interventionszeitraum zu, "die Zuweisung zu unterschiedlich anspruchsvollen Schulformen mit unterschiedlichen sozialen Milieus ist für die enormen Leistungsunterschiede zwischen Schulen und Schüler(inne)n in Deutschland hauptverantwortlich“.

Verlierer des Bildungssystems
Die Aussortierten und damit der Bildungschancen Entledigten gehören zwei Schichten an, die sich häufig überschneiden: Es sind die so genannten Sozialschwachen und die Migranten. Soziale und ethnische Herkunft – und nicht die Leistung – entscheiden in Deutschland maßgeblich über den Schulerfolg.

Fast 50 Prozent Migrantenkinder gehen auf die Hauptschule – eine Sackgasse des Bildungswesens. 20 Prozent verlassen sie ohne Abschluss. Über 30 Prozent haben keine Berufsausbildung.

Es geht anders
Im Norden von Europa hat man sich ganz anderen Prinzipien verschrieben und setzt auf Individualisierung und Förderung jedes Kindes. Skandinavien führte schon in den 90er Jahren gründliche Reformen durch und suchte nach neuen Wegen im Angesicht der modernen Herausforderungen, die die Migration und neuen Technologien mit sich gebracht haben.

Deutschland hat diese Entwicklung ersichtlich verschlafen. Die UNESCO-Empfehlungen von Salamanca 1994 wurden hierzulande nicht beachtet.

Schweden: persönlicher Lernstil
In Schweden besuchen alle Kinder eine neunjährige Gesamtschule. Sowohl Lern- wie auch Geistigbehinderte sind weitgehend integriert.

In der Oberstufe stehen 18 Programme zur Wahl, wobei berufliche und allgemeine Bildung als gleichwertig gelten. Jedes Programm führt zur Hochschulreife, die dann 76 Prozent Schülerinnen und Schüler erwerben.

Schweden setzt auf individuelles Lernen, weil „jeder Mensch ein persönliches Lerntempo und einen persönlichen Lernstil hat“. Für jedes Kind werden seit dem Schuljahr 2005/2006 individuelle Lernpläne erstellt.

Entsprechend individuell sieht auch die Schule aus: Schüler sitzen „allein über Bücher gebeugt, am Computer, paarweise, in Gruppen. Stundenpläne sehen völlig ungewohnt aus: einige Unterrichtsstunden, verstreut über den Tag, die 20, 40, 90 Minuten dauern können, dazwischen viel Zeit und Raum zum individuellen Lernen“.

Da es um Wohl des Kindes geht, verzichtet man vorerst auf Noten, die erst ab dem achten Schuljahr in einer vereinfachten Form benutzt werden.

Norwegen: Besondere Förderung für Migranten
Norwegen macht sich besonders um Förderung von Migrantenkindern verdient. Sie sichert ihnen gesetzlich die Alphabetisierung in der Muttersprache zu und erstreckt die Schulpflicht auf alle Kinder; auch jene, die sich im Kirchenasyl befinden.

Abhängig von Sprachkenntnissen des Schülers bietet man Fachunterricht sowohl nur in der Muttersprache, als auch bilingual oder auf Norwegisch. Das Erlernen der Sprache wird besonders gefördert. Migranten erhalten pro Woche außerdem zwei Stunden Norwegisch. Dieses zusätzliche Angebot endet erst dann, wenn sich in Tests der gewünschte Sprachstand nachweisen lässt.

Wie in Schweden gibt es auch hier seit dem Schuljahr 2005/2006 für alle Kinder individuelle Lernpläne. Die norwegische Maxime lautet: „Jedes Kind bekommt, was es braucht“.

Zitate und Quelle: Anne Ratzki, Skandinavische Bildungssysteme – Schule in Deutschland. Ein provokanter Vergleich, in: Georg Auernheimer (Hrsg.), Schieflagen im Bildungssystem. Die Benachteiligung der Migrantenkinder. VS Verlag für Sozialwissenschaften. Wiesbaden 2009.

Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Deutsches Schulsystem im Vergleich: Skandinavische Lösungen und Lernstile http://schulpolitik.suite101.de/article.cfm/deutsches_schulsystem_im_vergleich#ixzz0uPIx0zv1

Dienstag, 8. Juni 2010

Staat zahlt 442 Millionen Euro für Kirchengehälter

Heute auf Spiegel-Online gelesen. Das macht doch keinen Spass mehr.


Die Bundesregierung spart und streicht, doch kirchliche Gehälter verschont sie. Die Bezüge werden seit 200 Jahren vom Staat getragen, und niemand scheint daran etwas ändern zu wollen - obwohl 2009 fast eine halbe Milliarde Euro gezahlt wurde.

Hamburg - Deutschland schnallt den Gürtel enger: Im Rahmen des Mega-Sparpakets der Bundesregierung sollen Arbeitslosen Zuschüsse gekürzt, Hartz-IV-Empfängern das Elterngeld gestrichen und der Bundeswehr 40.000 Personen genommen werden. Nur ein Kostenfaktor bleibt von den Sparmaßnahmen verschont: Die Gehälter kirchlicher Würdenträger.

Hier könnten jährlich mehrere Millionen Euro eingespart werden, denn die Gehälter von Bischöfen, Priestern und Vikaren werden von Steuergeldern bezahlt. Völlig unabhängig von der Kirchensteuer.

Im Gespräch mit SPIEGEL TV erklärte Kirchenexperte Carsten Frerk die Lage am Beispiel von Bayern: Die sieben Bistümer des Freistaats haben jährliche Kircheneinnahmen von rund 1,2 Milliarden Euro, trotzdem zahlt das Land die Gehälter von beispielsweise fünf Bischöfen und zwei Erzbischöfen, zwölf Weihbischöfen, 60 Kanonikern sowie 33 Erziehern an bischöflichen Priester- und Knabenseminaren.

In Bayern flossen dafür allein im vergangenen Jahr 65 Millionen Euro vom Freistaat an die katholische Kirche, hinzu kamen 21 Millionen für die evangelischen Kollegen. Auch Baden-Württemberg zeigte sich gegenüber den Geistlichen großzügig: Je 49 Millionen zahlte das Land 2009 an die katholische und die evangelische Kirche.

Im protestantischen Norden fallen die Zahlungen etwas geringer aus, sind aber trotzdem beeindruckend: Die evangelische Kirche erhielt vom Land Niedersachsen 30 Millionen Euro, die Katholiken 7,6 Millionen Euro.

Insgesamt zahlte Deutschland im Jahr 2009 mehr als 442 Millionen Euro für kirchliche Personalkosten.

Vereinbarung aus dem Jahr 1803

Die Empfänger der Gehälter finden das nicht unangebracht, sondern selbstverständlich: Georg Ratzinger, katholischer Priester und Bruder des Papstes, sagte SPIEGEL TV, dass es "natürlich" angemessen sei, dass kirchliche Würdenträger vom Staat bezahlt werden.

Schließlich habe der Staat ja auch die Kirche "geplündert" und ihr "viel gestohlen". Außerdem würden die Bischöfe dem allgemeinen Wohl dienen. Dass die Zahlungen überhaupt in Frage gestellt werden, findet Ratzinger unverständlich.

Auch Gerhard Ludwig Müller, Bischof des Bistums Regensburg, kann an den hohen Zahlungen nichts Ungerechtes finden. Er und seine Kollegen bekämen ihr Gehalt aus dem Vermögen, das der Staat der Kirche vor 200 Jahren abgenommen habe. Das seien vertragliche Verpflichtungen, und die sollten auch weiterhin gelten.

Mit der Begründung der Zahlungen liegt Müller richtig, die Regelung geht tatsächlich auf vereinbarte Ersatzzahlungen zwischen Staat und Kirche zurück - dieser Beschluss stammt aus dem Jahr 1803.

Am 25. Februar 1803 enteignete die Reichsdeputation in Regensburg die alte Reichskirche mit ihrem enormen Besitz: Es ging um vier Erzbistümer, 18 Bistümer, 80 reichsunmittelbare Abteien und mehr als 200 Klöster. Mit diesen Immobilien wurden die weltlichen Fürsten für jene Gebiete entschädigt, die sie an Napoleon hatten abtreten müssen. Bayern erhielt das Siebenfache, Preußen das Fünffache des Verlorenen. Im Gegenzug bekommen seither die Kirchen für ihre Vermögensverluste jährliche Zahlungen aus der Staatskasse.

Dass die Vereinbarung auch 200 Jahre später noch gilt, daran habe damals niemand gedacht, erklärt Professor Horst Herrmann, Experte für Kirchenrecht. Trotzdem stelle seit jeher niemand das Abkommen in Frage: "Das Kaiserreich hat gezahlt, die Weimarer Republik hat gezahlt, Hitler hat gezahlt und die Bundesrepublik zahlt immer noch", so Herrmann.

Das Grundgesetz sieht vor, dass die Zahlungen vom Staat an die Kirche irgendwann ein Ende haben - ein genauer Zeitpunkt wurde aber nicht festgelegt.

Montag, 31. Mai 2010

Nun doch eine Ampel?

Wie man heute aus der Presse erfahren konnte, hat Guido Westerwelle nun doch eine Ampel ins Gespräch gebracht. Die Umfaller-Partei FDP ist schon eine (Comedy) Bereicherung für alle. Erst Steuersenkungen versprochen, nun werden es Steuererhöhungen. Erst Gespräche mit Grünen und SPD abgesagt, nun sollen sie doch wieder stattfinden. Wie kann man einer solchen Partei noch glauben bzw. sie ernst nehmen?

Dienstag, 11. Mai 2010

YES, 12,1%. Lachender Gewinner. Oder?

Es ist geschafft – die Grünen Nordrhein-Westfalen haben ein Spitzenergebnis von 12,1 % erzielt und damit das beste Landtagswahlergebnis in ihrer Parteigeschichte eingefahren. Das Ergebnis der letzten Landtagswahl von 2005 wurde nahezu verdoppelt und wir sind mit Abstand drittstärkste Kraft in NRW.

Wir konnten die Wählerinnen und Wähler davon überzeugen, dass wir die einzige Partei sind, die mit dem "Zukunftsplan für NRW" ein echtes und tragfähiges Konzept für die Herausforderungen der kommenden Jahre entwickelt haben. Wir werden auch weiterhin für eine Reform des Schulsystems, die mehr Bildungsgerechtigkeit bringt, und gegen eine Politik des Aussortierens kämpfen.

Hoffentlich werden wir jedoch bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen nicht vom lachenden Gewinner zum weinenden Gewinner. Eine große Koalition würde für unser Land fünf Jahre Stillstand bedeuten. Von daher muß GRÜN in die Regierung.

Freitag, 23. April 2010

Sicher ist nur das RISIKO - STOPPT AKWs

Wusstest Du, dass...

...es bis heute weltweit kein sicheres Endlager für hochradioaktiven Müll aus Atomkraftwerken gibt?
...eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken Investitionen und Forschung bei den Erneuerbaren Energien verhindert?
...die reichhaltigen und gut zugänglichen Uranvorräte schon in wenigen Jahrzehnten zur Neige gehen werden?
...Atomkraftwerke das Krebsrisiko von Kindern erhöhen, die in ihrer Nähe leben?
...Atomkraftwerke auch über den Schornstein und ins Wasser radioaktive Stoffe abgeben?
...das warme Abwasser aus den Atomkraftwerken den Fischen den Sauerstoff raubt?
...tausende Hilfsarbeiter die Drecksarbeit in den Atomkraftwerken erledigen – oftmals ohne ausreichenden Strahlenschutz?
...ein Atomkraftwerk umso unsicherer wird, je länger es in Betrieb ist?
...dass es alle drei Tage zu einem sicherheitsrelevanten Ereignis in einem deutschen Atomkraftwerk kommt?
...dass Atomkraftwerke nicht gegen Flugzeugabstürze geschützt sind?
...Atommüll noch für eine Million Jahre eine strahlende Gefahr darstellt?
...das Versuchsendlager Asse schon nach 20 Jahren absäuft?
...von den längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke nur die Energiekonzerne profitieren?
...dass neue Atomkraftwerke sich nicht rechnen?
... dass die Atombranche Milliardensubventionen kassiert?
... dass der Strom, der aus Atomkraftwerken kommt, keineswegs zuverlässig ist?
...dass hochradioaktiver Müll in etwas besseren Kartoffelscheunen gelagert wird?
...dass auch die Castor-Behälter, in denen der Atommüll transportiert wird, radioaktive Strahlung abgeben?
...dass es auch im Salzstock Gorleben Wasser gibt?
... ein Super-GAU in einem hiesigen Atomkraftwerk noch schlimmere Folgen hätte als Tschernobyl?

Donnerstag, 1. April 2010

Aussteigerprogramm und Resozialisierung für gemäßigte FDP-Mitglieder

Anlässlich ständig sinkender Beliebtheit der FDP fordert Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender:

Wir dürfen nicht länger tatenlos zuschauen, wie immer mehr unschuldige FDP-Basismitglieder durch Äußerungen und Auftreten ihrer Parteiführung und ihrer Regierungsmitglieder an den Rand der Gesellschaft geraten. Menschlichkeit und Mitgefühl über Parteigrenzen hinweg sind das Gebot der Stunde, gerade zur Osterzeit. Wir fordern deshalb ein bundesweites Aussteigerprogramm für gemäßigte FDP-Mitglieder.

In der nächsten Sitzungswoche werden wir einen entsprechenden Antrag in den Bundestag einbringen und alle Fraktionen auffordern, diesem zuzustimmen. Eine von der breiten Mehrheit des Deutschen Bundestages getragene Initiative wäre ein wichtiges Signal sowohl an Ausstiegswillige wie auch an die Mehrheitsgesellschaft: Der Weg zurück in die Mitte der Gesellschaft ist auch für FDP-Mitglieder offen.

Das Aussteigerprogramm soll neben der Möglichkeit, in schweren Fällen mit einer neuen Identität jenseits der FDP noch einmal von vorn zu beginnen, speziell zugeschnittene Integrationskurse beinhalten. Der Schwerpunkt muss dabei auf der Vermittlung von grundlegenden Sozialkompetenzen und –verhalten liegen. Hierbei kann auf die Erfahrungen aus den Alphabetisierungskursen für Zuwanderer zurückgegriffen werden. Außerdem ist zu prüfen, ob es eine Verpflichtung zur Teilnahme am Anti-Egoismus-Training geben muss.

Unbedingt gestärkt werden muss auch die Prävention, insbesondere für Kinder. Kinder aus FDP-Familien sollten so früh wie möglich in Kitas gehen und dort im Umgang mit Kindern aus anderen Umfeldern auf spielerische Weise lernen, dass es eine Welt jenseits von Blau-Gelb gibt. Selbstverständlich müssen die Erzieherinnen speziell auf die Arbeit mit kleinen Besserwissern vorbereitet werden. In kindgerechten Sprachkurse soll den Kleinen vermittelt werden, dass nicht jeder Satz mit dem Wort "ich" beginnen muss. Dass es in diesen Kitas keine Guidomobile geben darf, ist selbstverständlich.

Mittwoch, 24. März 2010

NRW braucht Deine Hilfe!

Von rückständiger Klimapolitik bis zum ungerechten Bildungssystem: Die letzten fünf Jahre haben in NRW gezeigt, dass Schwarz-Gelb gewaltig in die falsche Richtung steuert. Nach der schwersten Wirtschaftskrise der letzten Jahrzehnte braucht NRW jedoch zukunftsfähige Konzepte! Wir GRÜNE machen uns dafür stark.


Mit dem Green New Deal für NRW wollen wir die Voraussetzungen für 200.000 neue Jobs schaffen. Damit legen wir die Basis für eine sozial gerechte Gesellschaft die ein ebenso gerechtes Bildungssystem beinhaltet. Hierzu gehören ausreichend Kita-Plätze mit gut ausgebildetem Personal und eine innovative Schule, die durch längeres gemeinsames Lernen eine neue Lernkultur schafft; ebenso wie ein Studium, das jedem offen steht - unabhängig vom Geldbeutel der Eltern - und das trotzdem hervorragende Bedingungen bietet. Statt neue Kohlekraftwerke zu bauen, setzen wir auf zukunftsträchtige erneuerbare Energien. Denn nur damit kann die Klimaerwärmung wirksam begrenzt werden.


Sei jetzt mit dabei!

Dienstag, 9. März 2010

Die Räuber in schwarz-gelb

Trauerspiel in sieben Akten
eine ungewöhnliche Bilanz ;-)
 
Die Räuber
 

   

Mittwoch, 3. März 2010

Mittwoch, 17. Februar 2010

Auswirkungen der Pläne der Bundesregierung auf die Kommunalfinanzen

Die Kommunen sind im Vergleich zu Bund und Ländern von der Wirtschaftskrise mit einem Einbruch bei den Steuereinnahmen von 10 % in 2009 besonders betroffen. Für das Jahr 2010 ist trotz moderaten Wirtschaftswachstums ein weiteres Minus von 4 % prognostiziert. Allein im Jahr 2009 fehlen den Städten und Gemeinden 8,6 Mrd. Euro an Steuereinnahmen. Dies liegt
zum einen an der besonderen Abhängigkeit der Kommunen von den Unternehmenssteuern.
Zum anderen an den noch von der großen Koalition beschlossenen Steuererleichterungen in den Konjunkturpaketen I und II sowie dem Bürgerentlastungsgesetz.
Dieser Einbruch in den Gemeindefinanzen wird durch das von der CDU/FDP Bundesregierung eingebrachte Wachstumsbeschleunigungsgesetz verschärft, welches weitere Steuererleichterungen
für Unternehmen und Bürgerinnen bereits für 2010 in einem Gesamtvolumen von 8,5 Mrd. Euro vorsieht. Bereits ab 2011 plant die Bundesregierung weitere Steuerentlastungen von 20 Mrd. Euro. Beide Vorhaben bringen Einnahmeverluste für die Kommunen mindestens in Höhe
von 4 Mrd. Euro mit sich.
Schließlich müssen die Kommunen auf der Ausgabenseite eine zusätzliche Belastung durch eine erneute Reduzierung des Bundesanteils an den Kosten der Unterkunft für ALG II-Beziehende auf 23,6 % in 2010 hinnehmen. In der Folge werden die Kommunen die aufgrund der Wirtschaftskrise
steigenden Mehrkosten bei der Unterkunft von ALG Il-Empfängerlnnen von 1,8
Mrd. Euro allein tragen müssen. Krisenverschärfend wirkt zudem die Unterfinanzierung des Kita-Ausbaus für unter Dreijährige.
Diese Steuererleichterungen und Ausgabensteigerungen schwächen auch die Investitionskraft und damit die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt/Gemeinde.

Freitag, 5. Februar 2010

Mehr Netto vom Brutto

"Mehr Netto vom Brutto" hatte Schwarz-Gelb
versprochen. Keine 100 Tage nach Regierungsantritt
erweist sich das als Wahlkampflüge. Ab Februar wird es
für Millionen Krankenversicherte "Weniger Netto
vom Brutto" heißen. Die Finanzdecke vieler
Krankenkassen ist inzwischen so dünn, dass sie einen
Zusatzbeitrag nehmen müssen. Im weiteren Jahresverlauf
werden fast alle anderen Kassen nachziehen.
Der Zusatzbeitrag ist eine Hinterlassenschaft der
großen Koalition. Doch Bundesgesundheitsminister Rösler
passen die "kleinen Kopfpauschalen" gut ins
Konzept. Denn sie sind die idealen Türöffner für die
von ihm gewollte "große Kopfpauschale".
Bündnis 90/Die Grünen wollen den schleichenden Einstieg
in ein Kopfpauschalensystem nicht zulassen.
Wir wollen von der Bundesregierung Auskunft darüber
bekommen, wie ihr Wahlkampfversprechen "Mehr Netto
vom Brutto" einerseits und die steigenden
Belastungen der Versicherten andererseits
zusammenpassen.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Leiharbeit reformieren

Meine Meinung zum Thema Leiharbeit in Deutschland.

Da ich, zusätzlich zu meiner politischen Tätigkeit, bei TNT Express im Betriebsrat bin,
habe ich mir über dieses Thema auch schon öfter Gedanken gemacht. 
Die Leiharbeiter werden von den Personaldienstleistern doch regelrecht ausgebeutet.
Für eine Sekretärin werden bspw 4.700 Euro/Monat an den Dienstleister bezahlt, bei der Sekretärin selber kommt jedoch nur ein Bruchteil davon an. 



Kann man nicht eine staatliche Personaldienstleistungsgesellschaft aufbauen und diese ans Arbeitsministerium bzw. ans örtliche Arbeitsamt koppeln? 


  • Somit wäre garantiert, dass qualifizierte Arbeitssuchende schneller vermittelt würden. 
  • dem Arbeitsamt würde dies Einnahmen bringen, eigentlich in doppelter Sicht. Die Arbeitssuchenden würden kein Arbeitslosengeld beziehen und würden noch Geld
    in die Staatskasse erwirtschaften. 
  • Firmen hätten im ganzen Land den gleichen Ansprechpartner, das Arbeitsamt. 
  • es gäb kein Lohndumping mehr 
  • die qualifizierten Arbeitssuchenden wären in einer besseren Position, da sie staatlich vermittelt würden 
  • das ganze Verfahren würde transparenter 
  • Profit nicht nur für eine handvoll Bosse, sondern für die Gemeinschaft 


Vielleicht ein wenig naiv gedacht. Jedoch bin ich der Meinung, dass diesem modernen Sklavenhandel ein Riegel vorgeschoben werden sollte.

Auf Euren Kommentar freue ich mich.