Herzlich Willkommen in meiner kleinen GRÜNEN Welt

Also, viel Spaß beim Lesen.

Grüne Grüße
Udo

Ja-ne-is-klar

Ja-ne-is-klar
Ach sooo!!

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Umfragewerte: FDP bei 3%

Lügen haben kleine Werte ;-)

Weiter so Guido, die NULL muß stehen.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Das Honorarplus der Ärzte soll nichts kosten

Dass die Kassenärzte ihre Honorare erhöhen, soll die Versicherten nichts zusätzlich kosten. Das sagt nun Gesundheitsminister Rösler. Das Honorarplus werde dadurch finanziert, dass die Beiträge von 14,9 auf 15,5 Prozent steigen.
aus FAZ.net

Will der Junge uns verar....?

Freitag, 10. September 2010

Absurde Argumente für Laufzeitverlängerungen

Grüne NRW rufen zu "heißem Herbst" auf

Merkels Argumente sind scheinheilig: Es drohen weder Versorgungslücke noch steigende Strompreise, wenn es keine Laufzeitverlängerungen geben sollte. Wenn RWE-Vorstandschef Großmann mit steigenden Preisen droht, ist dies schlicht Erpressung, der die Bundesregierung auf den Leim geht. Erneuerbare Energien könnten Atomstrom nach Gutachten von Umweltbundesamt und Sachverständigenrat bereits im Jahr 2021 komplett ersetzen. Mit der Laufzeitverlängerung wird die Entwicklung der Erneuerbaren aber behindert. Außerdem ist die hochriskante Atomtechnologie ohne geklärte Endlagerfrage nicht zukunftsfähig und eine nichtzumutbare Belastung für die nachfolgenden Generationen. Die Bundesländer dürfen sich nicht gefallen lassen, dass die Bundesregierung den Bundesrat bei dieser Entscheidung aushebeln will.
Die Bundesregierung hat für ihre Pläne keine gesellschaftlichen Mehrheiten - von Bürgermeistern der CSU in Bayern bis zur Anti-AKW-Bewegung. Die Bundesregierung sät Wind und wird einen Proteststurm ernten. Die Grünen NRW haben bereits damit begonnen, breit für die Teilnahme an der Anti-Atom-Demo am 18. September in Berlin zu mobilisieren. Wir werden ein eindrucksvolles Zeichen setzen und u. a. das Regierungsviertel umzingeln.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Skandinavien fördert - Deutschland sortiert aus

Deutsches Schulsystem im Vergleich zu
skandinavischen Lösungen und Lernstilen

Zwischen Deutschland und Skandinavien liegen ganze Welten, was die jeweiligen Schulsysteme betrifft. Die Zielsetzung hier und dort unterscheidet sich grundsätzlich.


Wenn man die deutsche Schule mit einem Wort beschreiben sollte, würde man mit großer Wahrscheinlichkeit den Begriff „Selektion“ gebrauchen: Das ganze System ist darauf ausgerichtet. Dahinter stecken eine lange Tradition und politische Entscheidungen, die gesellschaftlich erduldet werden.

Der pädagogische Nutzen lässt sich nicht nachweisen. Im Gegenteil: Die internationale Vergleichsstudie PISA entzieht dem deutschen System der ständigen Auslese die Legitimation“. Dieses System behält nicht das Kind im Auge, sondern die Institutionen, deren sich Kinder anpassen müssen. So zerfällt die deutsche Schule in nicht aufeinander abgestimmte Einzelmaßnahmen. Sie erweckt oft einen Eindruck der Ziellosigkeit.

Vier gemeinsame Grundschuljahre im dreigliedrigen Schulsystem lassen einen äußerst kurzen Interventionszeitraum zu, "die Zuweisung zu unterschiedlich anspruchsvollen Schulformen mit unterschiedlichen sozialen Milieus ist für die enormen Leistungsunterschiede zwischen Schulen und Schüler(inne)n in Deutschland hauptverantwortlich“.

Verlierer des Bildungssystems
Die Aussortierten und damit der Bildungschancen Entledigten gehören zwei Schichten an, die sich häufig überschneiden: Es sind die so genannten Sozialschwachen und die Migranten. Soziale und ethnische Herkunft – und nicht die Leistung – entscheiden in Deutschland maßgeblich über den Schulerfolg.

Fast 50 Prozent Migrantenkinder gehen auf die Hauptschule – eine Sackgasse des Bildungswesens. 20 Prozent verlassen sie ohne Abschluss. Über 30 Prozent haben keine Berufsausbildung.

Es geht anders
Im Norden von Europa hat man sich ganz anderen Prinzipien verschrieben und setzt auf Individualisierung und Förderung jedes Kindes. Skandinavien führte schon in den 90er Jahren gründliche Reformen durch und suchte nach neuen Wegen im Angesicht der modernen Herausforderungen, die die Migration und neuen Technologien mit sich gebracht haben.

Deutschland hat diese Entwicklung ersichtlich verschlafen. Die UNESCO-Empfehlungen von Salamanca 1994 wurden hierzulande nicht beachtet.

Schweden: persönlicher Lernstil
In Schweden besuchen alle Kinder eine neunjährige Gesamtschule. Sowohl Lern- wie auch Geistigbehinderte sind weitgehend integriert.

In der Oberstufe stehen 18 Programme zur Wahl, wobei berufliche und allgemeine Bildung als gleichwertig gelten. Jedes Programm führt zur Hochschulreife, die dann 76 Prozent Schülerinnen und Schüler erwerben.

Schweden setzt auf individuelles Lernen, weil „jeder Mensch ein persönliches Lerntempo und einen persönlichen Lernstil hat“. Für jedes Kind werden seit dem Schuljahr 2005/2006 individuelle Lernpläne erstellt.

Entsprechend individuell sieht auch die Schule aus: Schüler sitzen „allein über Bücher gebeugt, am Computer, paarweise, in Gruppen. Stundenpläne sehen völlig ungewohnt aus: einige Unterrichtsstunden, verstreut über den Tag, die 20, 40, 90 Minuten dauern können, dazwischen viel Zeit und Raum zum individuellen Lernen“.

Da es um Wohl des Kindes geht, verzichtet man vorerst auf Noten, die erst ab dem achten Schuljahr in einer vereinfachten Form benutzt werden.

Norwegen: Besondere Förderung für Migranten
Norwegen macht sich besonders um Förderung von Migrantenkindern verdient. Sie sichert ihnen gesetzlich die Alphabetisierung in der Muttersprache zu und erstreckt die Schulpflicht auf alle Kinder; auch jene, die sich im Kirchenasyl befinden.

Abhängig von Sprachkenntnissen des Schülers bietet man Fachunterricht sowohl nur in der Muttersprache, als auch bilingual oder auf Norwegisch. Das Erlernen der Sprache wird besonders gefördert. Migranten erhalten pro Woche außerdem zwei Stunden Norwegisch. Dieses zusätzliche Angebot endet erst dann, wenn sich in Tests der gewünschte Sprachstand nachweisen lässt.

Wie in Schweden gibt es auch hier seit dem Schuljahr 2005/2006 für alle Kinder individuelle Lernpläne. Die norwegische Maxime lautet: „Jedes Kind bekommt, was es braucht“.

Zitate und Quelle: Anne Ratzki, Skandinavische Bildungssysteme – Schule in Deutschland. Ein provokanter Vergleich, in: Georg Auernheimer (Hrsg.), Schieflagen im Bildungssystem. Die Benachteiligung der Migrantenkinder. VS Verlag für Sozialwissenschaften. Wiesbaden 2009.

Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Deutsches Schulsystem im Vergleich: Skandinavische Lösungen und Lernstile http://schulpolitik.suite101.de/article.cfm/deutsches_schulsystem_im_vergleich#ixzz0uPIx0zv1

Dienstag, 8. Juni 2010

Staat zahlt 442 Millionen Euro für Kirchengehälter

Heute auf Spiegel-Online gelesen. Das macht doch keinen Spass mehr.


Die Bundesregierung spart und streicht, doch kirchliche Gehälter verschont sie. Die Bezüge werden seit 200 Jahren vom Staat getragen, und niemand scheint daran etwas ändern zu wollen - obwohl 2009 fast eine halbe Milliarde Euro gezahlt wurde.

Hamburg - Deutschland schnallt den Gürtel enger: Im Rahmen des Mega-Sparpakets der Bundesregierung sollen Arbeitslosen Zuschüsse gekürzt, Hartz-IV-Empfängern das Elterngeld gestrichen und der Bundeswehr 40.000 Personen genommen werden. Nur ein Kostenfaktor bleibt von den Sparmaßnahmen verschont: Die Gehälter kirchlicher Würdenträger.

Hier könnten jährlich mehrere Millionen Euro eingespart werden, denn die Gehälter von Bischöfen, Priestern und Vikaren werden von Steuergeldern bezahlt. Völlig unabhängig von der Kirchensteuer.

Im Gespräch mit SPIEGEL TV erklärte Kirchenexperte Carsten Frerk die Lage am Beispiel von Bayern: Die sieben Bistümer des Freistaats haben jährliche Kircheneinnahmen von rund 1,2 Milliarden Euro, trotzdem zahlt das Land die Gehälter von beispielsweise fünf Bischöfen und zwei Erzbischöfen, zwölf Weihbischöfen, 60 Kanonikern sowie 33 Erziehern an bischöflichen Priester- und Knabenseminaren.

In Bayern flossen dafür allein im vergangenen Jahr 65 Millionen Euro vom Freistaat an die katholische Kirche, hinzu kamen 21 Millionen für die evangelischen Kollegen. Auch Baden-Württemberg zeigte sich gegenüber den Geistlichen großzügig: Je 49 Millionen zahlte das Land 2009 an die katholische und die evangelische Kirche.

Im protestantischen Norden fallen die Zahlungen etwas geringer aus, sind aber trotzdem beeindruckend: Die evangelische Kirche erhielt vom Land Niedersachsen 30 Millionen Euro, die Katholiken 7,6 Millionen Euro.

Insgesamt zahlte Deutschland im Jahr 2009 mehr als 442 Millionen Euro für kirchliche Personalkosten.

Vereinbarung aus dem Jahr 1803

Die Empfänger der Gehälter finden das nicht unangebracht, sondern selbstverständlich: Georg Ratzinger, katholischer Priester und Bruder des Papstes, sagte SPIEGEL TV, dass es "natürlich" angemessen sei, dass kirchliche Würdenträger vom Staat bezahlt werden.

Schließlich habe der Staat ja auch die Kirche "geplündert" und ihr "viel gestohlen". Außerdem würden die Bischöfe dem allgemeinen Wohl dienen. Dass die Zahlungen überhaupt in Frage gestellt werden, findet Ratzinger unverständlich.

Auch Gerhard Ludwig Müller, Bischof des Bistums Regensburg, kann an den hohen Zahlungen nichts Ungerechtes finden. Er und seine Kollegen bekämen ihr Gehalt aus dem Vermögen, das der Staat der Kirche vor 200 Jahren abgenommen habe. Das seien vertragliche Verpflichtungen, und die sollten auch weiterhin gelten.

Mit der Begründung der Zahlungen liegt Müller richtig, die Regelung geht tatsächlich auf vereinbarte Ersatzzahlungen zwischen Staat und Kirche zurück - dieser Beschluss stammt aus dem Jahr 1803.

Am 25. Februar 1803 enteignete die Reichsdeputation in Regensburg die alte Reichskirche mit ihrem enormen Besitz: Es ging um vier Erzbistümer, 18 Bistümer, 80 reichsunmittelbare Abteien und mehr als 200 Klöster. Mit diesen Immobilien wurden die weltlichen Fürsten für jene Gebiete entschädigt, die sie an Napoleon hatten abtreten müssen. Bayern erhielt das Siebenfache, Preußen das Fünffache des Verlorenen. Im Gegenzug bekommen seither die Kirchen für ihre Vermögensverluste jährliche Zahlungen aus der Staatskasse.

Dass die Vereinbarung auch 200 Jahre später noch gilt, daran habe damals niemand gedacht, erklärt Professor Horst Herrmann, Experte für Kirchenrecht. Trotzdem stelle seit jeher niemand das Abkommen in Frage: "Das Kaiserreich hat gezahlt, die Weimarer Republik hat gezahlt, Hitler hat gezahlt und die Bundesrepublik zahlt immer noch", so Herrmann.

Das Grundgesetz sieht vor, dass die Zahlungen vom Staat an die Kirche irgendwann ein Ende haben - ein genauer Zeitpunkt wurde aber nicht festgelegt.

Montag, 31. Mai 2010

Nun doch eine Ampel?

Wie man heute aus der Presse erfahren konnte, hat Guido Westerwelle nun doch eine Ampel ins Gespräch gebracht. Die Umfaller-Partei FDP ist schon eine (Comedy) Bereicherung für alle. Erst Steuersenkungen versprochen, nun werden es Steuererhöhungen. Erst Gespräche mit Grünen und SPD abgesagt, nun sollen sie doch wieder stattfinden. Wie kann man einer solchen Partei noch glauben bzw. sie ernst nehmen?

Dienstag, 11. Mai 2010

YES, 12,1%. Lachender Gewinner. Oder?

Es ist geschafft – die Grünen Nordrhein-Westfalen haben ein Spitzenergebnis von 12,1 % erzielt und damit das beste Landtagswahlergebnis in ihrer Parteigeschichte eingefahren. Das Ergebnis der letzten Landtagswahl von 2005 wurde nahezu verdoppelt und wir sind mit Abstand drittstärkste Kraft in NRW.

Wir konnten die Wählerinnen und Wähler davon überzeugen, dass wir die einzige Partei sind, die mit dem "Zukunftsplan für NRW" ein echtes und tragfähiges Konzept für die Herausforderungen der kommenden Jahre entwickelt haben. Wir werden auch weiterhin für eine Reform des Schulsystems, die mehr Bildungsgerechtigkeit bringt, und gegen eine Politik des Aussortierens kämpfen.

Hoffentlich werden wir jedoch bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen nicht vom lachenden Gewinner zum weinenden Gewinner. Eine große Koalition würde für unser Land fünf Jahre Stillstand bedeuten. Von daher muß GRÜN in die Regierung.